Dieses Forum hier wurde auch deshalb erschaffen. Weil ein Stalker seit 1991 ein bestimmtes Opfer verfolgt und einfach nicht von ihm ablassen kann.

Was ist Stalking?

Stalking ist der englische Begriff für pirschen. Heranpirschen, verfolgen, beobachten.

Genau das tut ein Stalker. Ein Stalker bemüht sich auch immer wieder Kontakt zu seinem Opfer zu finden. Der Stalker möchte möglichst viel über sein Opfer erfahren. Er spioniert, er lauert auf, er findet immer wieder neue Möglichkeiten Kontakt zu seinem Opfer zu finden.

SMS, Telefon, Briefe, auflauern, sogar das Internet lässt sich dafür nutzen.

Manche Stalker sind so versessen, das sie über Jahre hinweg immer wieder ihr Opfer belästigen.

Das Opfer wird dann schon einmal zum Lebensinhalt des Stalkers. Stalker wollen Macht über ihr Opfer ausüben. Oft ist es Neid oder der Glaube, das Opfer habe ihm einmal etwas getan.

Stalker belästigen auch teilweise die Familienmitglieder des Opfers (Telefon, Anonyme Briefe).

Zieht das Opfer um, um sich den Verfolgungen zu entziehen, wird der Stalker die neue Adresse herausfinden und sein Opfer wieder belästigen.

Stalker schauen sich dann auch nach dem Umzug des Opfers die Wohnung an, in der das Opfer gelebt hat.

Stalker rufen beim Arbeitgeber an und verbreiten dort auch Lügen über ihr Opfer.

Stalker rufen bei den Nachbarn an, besuchen diese teilweise sogar um die Nachbarn "aufzuklären".

Stalker suchen sich auch Gehilfen, die sie für ihr Ziel nutzen können. Diese Gehilfen werden für Taten genutzt, die sich der Stalker of selbst nicht traut. Stichwort Sachbeschädigung.

Stalker behaupten auch manchmal, sie sein die Opfer und wollen sich nur schützen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Typisches Täterprofil

Was macht einen Stalker zum Stalker?

Stalker sind oft Menschen, die ein besonders Geltungsbedürfnis haben. Das Opfer hat sie vielleicht einmal als Dummkopf bezeichnet oder sie sonst wie verschmäht. Es reicht aus, das der Stalker glaubt, sein Opfer halte nichts von ihm. Der Stalker möchte vom Opfer anerkannt werden. Stalker sind demnach Menschen, die teilweise unter einem schlechten Selbstbewusstsein leiden. Stalker opfern viel Zeit für ihre Belästigungen. Der professionelle Stalker ist deswegen auch meist arbeitslos und lebt von Sozialleistungen. Einige Stalker geben sogar ihr Berufsleben auf, damit sie mehr Zeit für ihr Opfer haben. Der soziale Abstieg der durch die Arbeitslosigkeit folgt, ist für den Stalker dann wieder ein Grund mehr, sein Opfer zu belästigen, sich an ihm zu rächen. Denn der Stalker macht das Opfer für seinen sozialen Abstieg verantwortlich.

Stalker sind einsame Menschen. Exfrauen werden z. B. leicht Stalkingopfer. Der verschmähte Ehemann sucht immer wieder Kontakt zu seiner Ex (Exfrauen verfolgen auch Exmänner).

Stalker können sogar in Familien leben und nach außen hin ein normales Leben führen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie wird man Opfer

Opfer eines Stalkers zu werden ist leicht. Der Stalker hat für normale Menschen keinen erkennbaren Grund. Manchmal reicht ein falsches Wort und der Stalker beschäftigt sich die nächsten Jahre nur noch damit, sein Opfer fertig zu machen.

Eine simple Meinungsverschiedenheit, typisch sind jedoch gescheiterte Beziehungen.

 

 

 

 

 

 

Wie wehrt man sich erfolgreich

 

Dem Stalker muss sehr deutlich mitgeteilt werden, dass man keinen Kontakt zu ihm wünscht.

Reichen die eigenen Worte nicht aus, muss ein Rechtsanwalt eingeschaltet werden.

Reichen Abmahnungen nicht aus, muss geklagt werden. Manche Stalker sind sogar so pervers, dass sie sogar Gerichtsverhandlungen provozieren, weil sie dann dort wieder Kontakt zu ihrem Opfer bekommen!

Oft helfen dann nur noch hohe Zwangsgelder und Androhung von Beugehaft, um den Stalker auf Abstand zu halten. Manche Stalker hält selbst das nicht ab.

Rufnummern sollten verändert werden. Meldeschutz bei den Behörden beantragt werden und ggf. ein weiterer Umzug. Jedoch darf man dann niemanden aus der Nachbarschaft erzählen, wohin man umzieht, keinen Nachsendeantrag stellen, denn das ist für den Stalker eine gute Möglichkeit an die neue Adresse zu kommen.

Hilft auch das nicht, raten wir einen Weg abseits des Rechtsweges an. Manchmal hat eine harte Faust schon viel gerichtet. Wer es selbst nicht kann, es findet sich immer eine freundliche Person, die sich gerne sportlich betätigen möchte.